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Baden bei Wien

Ausgabe 06/11

Die Stadtzeitung

Magazin 06/11
Magazin 06/11

Sehr geehrte Badenerinnen, sehr geehrte Badener!

Das Budget für 2012 steht auf Grund der finanziellen Gegebenheiten ganz im Zeichen des Spargedankens. Doch trotz aller Sparsamkeit ist es wichtig, Akzente zu setzen und - wo möglich - Anliegen der Bürgerinnen und Bürger zu verwirklichen.
Eine solche langjährige Forderung war z. B. eine verbesserte Linienführung des Citybusses, welche in diesem Jahr gemeinsam mit BürgerInnen und Experten erarbeitet und auch bereits realisiert wurde. Auch der oft geäußerte Wunsch von Eltern und Jugendlichen, eine sichere Möglichkeit zur Heimfahrt in den Nachtstunden anzubieten, konnte mit der Einführung des Nachtbusses in die Tat umgesetzt werden. Ein neuer Mehrkinder-Tarif ermöglicht künftig größeren Familien leistbaren Badespaß in der Römertherme und auch dem Wunsch vieler treuer Strandbadbesucher wurde Rechnung getragen, indem die Länge der Strandbadsaison unangetastet bleibt. Zu guter Letzt konnten wir allen Schülerinnen und Schülern der Musikschule den Wunsch erfüllen, die Musikschule Baden am Hötzendorfplatz zu belassen.
Vielleicht sind die Akzente, die wir in diesen finanziell so herausfordernden Zeiten setzen können, nicht so spektakulär, wie noch vor zehn Jahren - aber wie hat Goethe schon so treffend erkannt? „Auch aus Steinen, die einem in den Weg gelegt werden, kann man etwas Schönes bauen..."

Herzlichst Ihr Kurt Staska,
Bürgermeister

 

Liebe Badenerinnen und Badener,

„Wenn jemand eine Reise tut, so kann er (sie) was erzählen“ (M. Claudius). So geschehen im November, als sich eine Delegation aus Politik, Verwaltung und Wirtschaft auf die Reise nach St. Veit an der Glan machte. Wir waren nicht nur von den energiepolitischen Akzenten begeistert, die in den vergangenen Jahren in der „Sonnenstadt“ gesetzt wurden; wir wurden auch darin bestärkt, mutig und kreativ an die Budgetgestaltung heranzugehen. Bgm. Gerhard Mock (SPÖ) nahm sich viel Zeit und plauderte mit uns über seine 22-jährigen Erfahrungen als Bürgermeister. Dabei wurde unsere Vorgehensweise bestätigt: Für Beschaffungen jeder Art sind Lebenszyklus-Berechnungen anzustellen, Energiepolitik ist von zentraler Bedeutung. Dass wir als e5-Gemeinde und Modellregion mit den Gebäudesanierungen einen richtigen Kurs eingeschlagen haben, wird vom neuen NÖ Energieeffizienzgesetz bestätigt: Baden hat mit dem bereits begonnen, was das Gesetz jetzt Gemeinden vorschreibt. Da die Stadt nun schon seit einiger Zeit bei ausgewählten Objekten die ersten Energie-Buchhaltungen umsetzt, sollte für die Vorweihnachtszeit gelten: Seien wir alle sparsam im Umgang mit Adventbeleuchtung! Weniger ist bestimmt stimmungsvoller.

In diesem Sinne darf ich Ihnen schon heute ein gesegnetes Weihnachtsfest und ein gutes Jahr 2012 wünschen.
Ihre Helga Krismer,
Vizebürgermeisterin

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